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Was ist Digitalisierung?

weder schwarz noch weiß

Digitalisierung - weder schwarz noch weiß

Viele haben schon mal etwas von „Digitalisierung“ gehört. Ihr, die Ihr diesen Bericht lest, wisst mit Sicherheit jetzt schon mehr als manche anderen. Jeder kennt digitale Begriffe aus der modernen Gesellschaftssprache. Oft fehlt aber der Zusammenhang zum „Großen Ganzen“. Was man aber weiß ist „der Anschluss an die Digitalisierung“ ist wichtig.

Die gesamte moderne Menschheit befindet sich seit geraumer Zeit in einem Wandlungsprozess. Heutzutage entwickelt sich die Technik und damit auch die Sprache so schnell, dass man andauernd mit neuen Begriffen konfrontiert wird. Einige dieser Ausdrücke verschwinden schnell wieder, einige bleiben bestehen und werden fester Teil des Wortschatzes vieler Menschen. Ein Beispiel hierfür ist das Wort „googeln“, das schon lange im Duden steht.

Wir bemühen uns mit unserem Lexikon darum, diese Begriffe zu sammeln und zu erklären. Und das möglichst einfach und verständlich.

Aber was ist denn nun eigentlich diese „Digitalisierung“?

Ich sitze gerade in einem Café und schreibe diesen Text. Viele um mich herum haben einen Laptop auf dem Schoß oder bedienen auf dem Smartphone diverse Apps, „whatsappen“ oder schauen sich die neusten Instagram-Posts an. Die professionelle Kaffeemaschine wird mit einem Touchpad bedient und die LED-Strahler an der Decke verbreiten ein angenehmes Feeling. An der Wand hängt ein großer dreiteiliger Flatscreen, auf dem beruhigende Bilder von Naturlandschaften gezeigt werden. Vor ein paar Jahren hätte man vielleicht eher seinen Kaffee auf einer Parkbank getrunken und sich echte Bäume angeschaut.

Bei Google finde ich direkt einen Wikipedia-Eintrag, der mit dem folgenden Satz beginnt „Der Begriff Digitalisierung bezeichnet im ursprünglichen Sinn das Umwandeln von analogen Werten in digitale Formate.“ (Zitat Wikipedia). Soweit so gut.

Als Webentwicklerin und Mediengestalterin bin ich mit vielen (natürlich nicht allen) Facetten der Digitalisierung aufgewachsen. Dennoch ist mir bis heute vieles unklar geblieben, weil ich einfach nicht mit allen Themen in Berührung kommen konnte. Das muss man auch wirklich nicht...

Allerdings denke ich, dass der wichtigste Aspekt der Digitalisierung nicht dieser wahnsinnig schnell voranschreitende, technische Fortschritt ist, sondern die gesellschaftlichen und menschlichen Veränderungen. Das Wort „Digitalisierung“ beschreibt weder etwas Anbetungswürdiges noch etwas Beängstigendes, sondern lediglich einen Wandlungsprozess, den wir alle verstehen sollten. In unserem Lexikon werden deshalb sowohl positive als auch negative Eigenschaften eines jeden Begriffes beleuchtet.

Was ist Digitalisierung?

Was uns die Digitalisierung bringt

  • Man kann heute unabhängig von Ort und Zeit arbeiten und sich mit anderen abstimmen.
  • Digitale Daten können besser gelesen und verarbeitet werden. Sie können in unterschiedlichen Versionen und ohne Papier abgelegt werden.
  • Die Umwelt wird durch den geringeren Papierverbrauch geschont.
  • Informationen können viel schneller gefunden werden, als mit analogen Medien.
  • Das Lernen wurde stark vereinfacht und ist durch E-Learning und Informationen über das Internet viel effektiver geworden.
  • Arbeitsprozesse in der Industrie und im Handwerk laufen schneller und es wird eine Menge Geld dadurch gespart.
  • Arbeitskräfte werden eingespart. Maschinen übernehmen heute Aufgaben, die früher nur Menschen konnten.
  • Die Qualität von vielen Produkten ist besser geworden. Durch computergesteuerte Prozessoptimierung können Fehler vermieden werden, die Menschen sonst gemacht hätten.
  • Durch das Digitalisieren von Daten, kann man später viel mehr damit machen. Damit ist die Entwicklung von neuen Technologien viel einfacher.
  • Die Welt ist einfach moderner, globaler und bunter geworden. Genereller führt der kulturelle Wandel dazu, dass wir alle schneller und effizienter miteinander kommunizieren können.

Gefahren und negative Aspekte

  • Menschen müssen sich heute nicht mehr persönlich sehen, ja nicht mal mehr miteinander sprechen, um sich abzustimmen. Die persönliche Nähe tritt immer mehr in den Hintergrund.
  • Das haptische Gefühl von Daten (z.B., wenn man ein schönes Buch in der Hand hat) geht immer mehr verloren. Daten haben kaum noch materiellen Wert.
  • Die Umwelt wird durch den höheren Stromverbrauch belastet.
  • Moderne Menschen werden überflutet von zu vielen Informationen.
  • Man lernt viel schneller „falsches“, bzw. muss viel kritischer prüfen, ob das was man da im Internet liest auch wirklich korrekt ist.
  • In der Industrie und im Handwerk sind wir abhängig von funktionierender Soft- und Hardware. Man braucht heute Strom, wo man früher keinen gebraucht hat.
  • Arbeitskräfte verlieren Ihre Stellen, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Spezialisierte Fachkräfte sind dafür Mangelware.
  • Die Qualität von Produkten ist teilweise schlechter geworden, weil viel mehr automatisch abläuft und sich das Qualitätsbewusstsein allgemein verschlechtert hat. Viele Hersteller sind nicht mehr so „nah am Produkt“.
  • Daten werden zwar digitalisiert und es werden neue Techniken getestet, jedoch bleiben Neuentwicklungen oft einfach stehen und werden nicht weiterverfolgt.
  • Die Welt ist komplizierter und unpersönlicher geworden. Das Bild einer menschlichen Beziehung hat sich stark gewandelt.

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